Aiguille Verte – ein Montagnard werden

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Gemeinsam mit Karen und somit eine Premiere für mich: mit Bergführer. Mit Karen habe ich aber absolut die Richtige erwischt, es folgt eine Woche vollgestopft mit tollen und anspruchsvollen Touren.

Als Akklimatisationstour geht’s zur Chabod-Hütte und via NW-Flanke auf den Gran Paradiso. Das klappt super und wir sind in weniger als 4 Stunden oben.

Nach einer Nacht in Chamonix (Hotel de l’Arve) geht’s zur Couvercle-Hütte. Wecker reißt uns um 23:50 (!) raus, aber dafür sind die Bedingungen für eine Aiguille-Verte-Besteigung traumhaft: Zum Sonnenaufgang um halb 6 sind wir am Gipfel, dann folgen die unzähligen Abseiler das Whymper-Couloir wieder runter. Einmal verhängt sich das Seil, aber Gott sei Dank sind noch Seilschaften über uns. Danach ins Tal und Rast-Nacht im RockyPop in Les Houches.

Wir wollen noch einen draufstreuen: Kuffner am Maudit. Somit fahren wir erneut durch den MB-Tunnel und hoch zur Torino. Aber es friert in der Nacht nicht, wir drehen nach ein paar Stunden um – es kommen uns schon die anderen Seilschaften wieder entgegen. Runter und zurück nach Chamonix, wo wir den Tag mit ein paar Kletterseil-Längen in Les Gaillands beenden.

Intensive Woche, Traumtouren. Danke, Karen.

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